Dieses Plugin ermöglicht die Anbindung der Postkorbschnittstelle von der regio iT. Über eine Workflow-Aktion können dann Nachrichten an den Postkorb des Serviceportals geschickt werden.

Das Plugin kann sowohl als System- als auch als Mandantplugin installiert werden. Nach Installation des Plugins müssen in der Plugin-Konfiguration die Verbindungsdaten zur Postkorbschnittstelle eingetragen werden.

Konfiguration des Plugins

Konfiguration des Postkorb-Plugins. Erforderlich sind nur die URL zur Postkorbschnittstelle sowie Benutzername, Passwort und die Service-ID. Weitere Einstellungen zu Proxy-Server und Zertifikaten sind optional.

Nach dem das Plugin installiert wurde, muss hier die URL auf die Postkorbschnittstelle sowie Nutzername und Passwort eingetragen werden. Weitere Einstellungen zu Proxy-Servern und SSL-Zertifikaten sind optional und nur notwendig, falls ein Proxy-Server benutzt wird beziehungsweise Zertifikate genutzt werden, die nicht im Java-Truststore enthalten sind. Bei allen Einstellungen erscheint ein Tooltip, wenn man mit der Maus darüber fährt.

Die Konfiguration gliedert sich in die folgenden fünf Abschnitte.

Verbindungseinstellungen

Diese Einstellung sind notwendig, damit eine Verbindung zur Postkorbschnittstelle aufgebaut werden kann. In der Regel werden diese Informationen von der regio iT mitgeteilt.

Endpunkt-URL für Postkorbschnittstelle
Hier wird die URL zur Postkorbschnittstelle eingetragen. Es ist zu beachten, dass hier nicht die URL zur WSDL-Datei eingetragen werden darf (diese endet meist auf wsdl).
Nutzername
Der Benutzername für die Verbindung zur Postkorbschnittstelle.
Passwort
Das Passwort für die Verbindung zur Postkorbschnittstelle.
Connection timeout
Verbindungszeitüberschreitung (Connection-Timeout) für das Herstellen der Verbindung zur Postkorbschnittstelle. Die Zeitdauer wird mit Einheit eingetragen, also etwa 10s, 500 ms oder 2 min.
Read timeout
Lesezeitüberschreitung (Read-Timeout) für das Auslesen einer Methode der Postkorbschnittstelle. Die Zeitdauer wird mit Einheit eingetragen, also etwa 10s, 500 ms oder 2 min.
Vorher immer PING durchführen
Entweder true oder false. In der Spezifikation der Postkorbschnittstelle wird empfohlen, vor jeder Anfrage eine sogenannte PING-Anfrage durchzuführen, um die Verfügbarkeit der Schnittstelle zu prüfen. In der Regel kann diese Einstellung aber deaktiviert werden.

Standardeinstellung für Anfragen

Diese Einstellungen betreffen grundlegende Daten, die bei jeder Anfrage an die Postkorbschnittstelle mitgesendet werden müssen. In der Regel werden diese Informationen von der regio iT mitgeteilt.

ID der Dienstleistung aus BIS
Das Dienstleistungs-ID, welche benutzt wird, um neue Nachrichten im Postkorb zu erstellen. Dies ist in der Regel eine 5-stellige Zahl. Meist sollte diese Einstellung für das gesamte System gleich sein, bei Bedarf kann diese Einstellung aber pro Workflow-Aktion auch überschrieben werden. Diese Einstellung entspricht dem Parameter fall.dienstleistung der Postkorbschnittstelle.
Präfix für die ID des Vorgangs im Postkorb
Das Präfix wird als erster Teil der ID (vor dem Doppelpunkt) des externen Fachverfahrens verwendet. Meist sollte diese Einstellung für das gesamte System gleich sein, bei Bedarf kann diese Einstellung aber pro Workflow-Aktion auch überschrieben werden. Diese Einstellung entspricht dem ersten Teil des Parameters extern.id der Postkorbschnittstelle.

TLS/SSL-Einstellungen

Diese Einstellungen sind nur erforderlich, falls der Server der Postkorbschnittstelle Zertifikate verwendet, die nicht auf dem FORMCYCLE-Server beziehungsweise im Java-Truststore vorhanden sind.

Zusätzliches Zertifikat für TLS/SSL (Mandantdatei)
Der Name einer Mandantdatei mit einem gültigen X509-Zertifikat.
Passwort für das Zertifikat
Das Passwort, um das angegebene Zertifikat öffnen zu können.

HTTP-Basic-Auth-Einstellungen

Diese Einstellungen sind nur erforderlich, falls der Server der Postkorbschnittstelle eine HTTP-Basic-Authentication erfordert.

Nutzername für HTTP-Basic-Auth
Der zu benutzende Benutzername für HTTP-Basic-Auth.
Passwort für HTTP-Basic-Auth
Das zu benutzende Passwort für HTTP-Basic-Auth.

Proxy-Server-Einstellungen

Diese Einstellungen sind nur erforderlich, falls der FORMCYLE-Server einen Proxy-Server benötigt, um sich mit der Postkorbschnittstelle verbinden zu können.

URL des Proxy-Servers
Die URL des Proxy-Servers.
Port des Proxy-Servers
Der Port des Proxy-Servers.
Nutzername für Proxy-Server
Nutzername, falls nötig, um eine Verbindungs zum Proxy-Server herzustellen.
Passwort für den Proxy-Server
Nutzername, falls nötig, um eine Verbindungs zum Proxy-Server herzustellen.

Postkorb-Aktion

Durch Klick auf neue Aktion kann die Postkorbschnittstellen-Aktion zum Worfklow hinzugefügt werden.

Grundlegende Einstellungen zum Versenden einer Nachricht an der Postkorb. Hier kann der Empfänger und der Inhalt der Nachricht eingestellt werden.

Fortgeschrittene Einstellungen für den Postkorb. Hier können die Metadaten des Vorgangs geändert werden, der im Postkorb erstellt wird.

Eine neue Nachricht kann auch als Gast an den Postkorb gesendet werden. In dem Fall müssen einige Daten zum Gast eingetragen werden. Es kann sein, dass die Postkorbschnitstelle die Nutzung als Gast nicht erlaubt - dies sollte vorher mit dem Dienstanbieter der Postkorbschnittstelle geklärt werden.

Nach Konfiguration des Plugins kann in der Statusverarbeitung die Aktion Nachricht im Postkorb erstellen ausgewählt werden.

Konfiguration

Die Einstellungen für die Postkorb-Aktion sind ähnlich zur E-Mail-Aktion und in 4 Bereiche unterteilt. Für die meisten Einstellungen sind Standardwerte gesetzt, welche im Regelfall nicht geändert werden müssen - meistens sollten nur die Felder Betreff und Nachricht geändert werden.

An den meisten Feldern ist die Verwendung von Platzhaltern möglich, um Daten aus dem Formular einzutragen. Alle Felder, wo Platzhalter möglich sind, haben rechts am Eingabefeld eine kleines Buch-Symbol.

Angaben zum Empfänger

Art des Versendens
Die Postkorbschnittstelle bietet zwei Möglichkeiten: Es kann (a) eine neuer Vorgang mit einer intialen Nachricht erstellt werden oder (b) eine Nachricht an einen bestehenden Vorgang gesendet werden. Falls bekannt ist, ob der Vorgang im Postkorb schon existiert, kann hier die Option Neuen Vorgang erstellen beziehungsweise Auf bestehenden Vorgang antworten ausgewählt werden. Andernfalls, wenn es nicht sicher ist, ob der Vorgang bereits existiert, sollte hier die Option Vorgang anlegen wenn noch nicht vorhanden ausgewählt werden. Es wird dann zuerst versucht, auf einen bestehenden Vorgang zu antworten. Falls dies fehlschlägt, wird ein neuer Vorgang angelegt.
Kontonummer des Empfängers oder Antragstellers
Hier muss die Kontonummer des Empfängers oder Antragstellers eingetragen werden, an den die Nachricht gesendet werden soll. Im Regelfall melden sich Benutzer über die regio iT am Formular an (technisch: OpenID Connect). In dem Fall ist der voreingstellte Wert ausreichend: [%$last_user.preferred_username%) Dies ist ein Platzhalter, der mit der Kontonummer des angemeldeten Nutzers ersetzt wird.
Als Gast versenden
Es ist beim Postkorb möglich, eine Nachricht als Gast zu versenden, also ohne Kontonummer im Serviceportal zu haben. Dabei ist es nur möglich, einen neuen Vorgang anzulegen, aber nicht auf einen bestehenden zu antworten. Ist diese Option aktiviert, erscheinen zusätzliche Eingabefelder für die Angaben zum Gast. Hinweis: Abhängig vom eingstellten Nutzernamen und Passwort der Postkorbschnittstelle ist es möglich, dass ein Versenden als Gast nicht erlaubt ist. Dies sollte vorher mit dem Dienstanbieter der Postkorbschnittstelle abgeklärt werden.

Folgende Eingabefelder erscheinen, wenn die Option Als Gast versenden aktiviert wurde:

E-Mail des Gasts
Falls ein Vorgang als Gast erstellt werden soll: Die E-Mail-Adresse des Gasts.
Anrede des Gasts
Falls ein Vorgang als Gast erstellt werden soll: Die optionale Anrede des Gasts, etwa Herr oder Frau. Hinweis: Die Postkorbschnittstelle unterstützt nur spezielle Werte für die Anrede.
Titel des Gasts
Falls ein Vorgang als Gast erstellt werden soll: Der optionale Titel für den Gast, etwa Dr..
Vorname des Gasts
Falls ein Vorgang als Gast erstellt werden soll: Der Vorname des Gasts.
Nachname des Gasts
Falls ein Vorgang als Gast erstellt werden soll: Der Nachname des Gasts.
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Erstellt von awa am 17.03.2020, 09:19
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